• Radiologie Münsterland

Häufige Fragen zum Röntgen

  • Weist das digitale Röntgen Vorteile gegenüber der früheren Technik auf?
    • Durch Verbesserungsarbeiten am Computer sind erneute Röntgenaufnahmen, die durch falsche Belichtungen zustande kommen, oft nicht mehr nötig.
    • Gesundheitsschonende Strahlendosis
    • Durch erhöhte Empfindlichkeiten des Empfängers wird die Strahlenbelastung verringert.
    • Bildbereiche und Dichtemessungen diagnostisch interessanter Regionen können digital vergrößert werden.
    • Auf Grund des digitalen Röntgen ist man weder auf eine Dunkelkammer noch auf einen Entwicklungsraum angewiesen.
    • Man muss keine unterschiedlichen Filme oder Folien mehr benutzen.
    • Es werden keinerlei Chemikalien benutzt, die ein Nachteil für die Umwelt wären.
    • Das Archiv, das auf einen Quadratmeter reduziert wurde, bietet die Möglichkeit, Filme schnell wiederzufinden.

 

  • Besteht die Möglichkeit, strahlenfreie Verfahren anstelle von Röntgenuntersuchungen durchzuführen? 
    • Es sollte zunächst überlegt werden, ob strahlenfreie Untersuchungen wie zum Beispiel die Sonografie, Endoskopie und Magnetresonanztomographie nicht auch die nötigen Informationen liefern könnten, bevor man Röntgenaufnahmen durchführt. Diese sollte man nur dann anwenden, wenn diagnostische Aussagen getroffen werden können, die Folgen für die Art der Therapie bzw. Behandlung aufweisen.
    • Die Röntgenbilder sind im Vergleich zu anderen Vorgängen kostengünstig und übermitteln viele Informationen, sodass die Aussagekraft wesentlich höher ist als bei analogen Techniken.

 

  • Was können Schatten und Aufhellung in einer Röntgenaufnahme aussagen?
    • Schatten verbildlichen Regionen mit vermehrter Dichte (z.B. Lungenentzündung) und werden auf den Röntgenaufnahmen weiß abgebildet. Schwarz abgebildet, werden Regionen mit verminderter Dichte (z.B. mit Luft gefüllte Darmschlingen). Diese bezeichnet man als Aufhellungen.

 

  • Welche Bedeutung hat es, dass Knochenbilder oft aus zwei verschiedenen Perspektiven aufgenommen werden?
    • Damit gesundheitliche Veränderungen besser erkannt werden und im dreidimensionalen Raum die Standorte bestimmt werden können, werden Aufnahmen aus verschiedenen Perspektiven gemacht.

 

  • Was versteht man unter Gonadenschutz?
    • Unter dem Begriff Gonadenschutz versteht man eine aus 1 mm dicken Bleichschichten bestehende Vorrichtung, die die Röntgenstrahlung entscheidend abhalten kann. Der Schutz ist bei Männern, deren Hoden durch Hodenkapsel, eine hüllenartige Vorrichtung, geschützt werden und bei Frauen, deren Eierstöcke durch eine Metallschürze vor zu starker Strahlung bewahrt werden, unterschiedlich.

 

  • Was ist der Bucky Tisch und das Wandstativ?
    • Der Bucky Tisch, benannt nach dem deutschen Erfinder Gustav Peter Bucky, stellt genau wie das Wandstativ eine der häufigsten Röntgeneinrichtungen dar. Durch seine Flexibilität und seine verstellbaren Eigenschaften, können Röntgenbilder im Liegen  aufgenommen werden. Eine weitere Funktion stellt die Bucky-Blende, ein Streustrahlenraster. Dadurch werden überflüssige Nebenstrahlungen abgefangen und die Schärfe der Röntgenabbildung steigt bedeutend. Mit dem Raster- Wandstativ haben die Patienten jedoch auch die Möglichkeit, die Untersuchung im Stehen durchzuführen.

 

  • Ist das Röntgen in der Schwangerschaft erlaubt?
    • Man sollte das Röntgen während einer Schwangerschaft so gut es geht vermeiden. Das Röntgen sollte nur dann eingesetzt werden, wenn Lebensgefahr oder dringende Notfälle bestehen.

 

  • Wer ist im Besitz meiner Röntgenbilder und wem stehen sie zur Verfügung?
    • Es ist festgelegt, dass die Röntgenaufnahmen mindestens zehn Jahre in Besitz des untersuchenden Arztes sein müssen. Es ist gestattet, die Aufnahmen weiter betreuenden Ärzten oder den jeweiligen Patienten zweitweise zu übergeben. Dafür muss ein Formular ausgefüllt und unterzeichnet werden.