• Radiologie Münsterland

Nuklearmedizin

Szintigraphie

Die Szintigraphie (lat. scintilla Funke) ist ein bildgebendes Verfahren der nuklearmedizinischen Diagnostik, deren Bilder auch Szintigramm genannt werden.

Dabei werden radioaktiv markierte Stoffe (Radiopharmaka) in der Regel intravenös in den menschlichen Körper eingebracht, um sich in dem zu untersuchenden Zielorgan anzureichern. Unsere Doppelkopfgammakamera (General Electric Discovery NM 630, neueste Bauart) ist in der Lage, die Lokalisation, von der die abgegebene Strahlung gemessen wird, sichtbar zu machen, beispielsweise Entzündungsherde im Skelett (Skelettszintigraphie). Da der zeitliche Ablauf von Aufnahme und Ausscheidung der strahlenden Substanz aufgezeichnet werden kann, lassen sich auch Informationen über die Funktion von Organen, beispielsweise in der Nierenfunktionsszintigraphie oder Herzszintigraphie gewinnen.

Die Strahlenbelastung ist bei diesen Untersuchungen in der Regel gering.

Unsere moderne Software ist in der Lage, Bilder der Szintigraphie mit radiologischen Schnittbildern (z.B. CT, MRT) zu fusionieren. Dies erhöht in bestimmten Situationen die diagnostische Genauigkeit enorm.

Spektrum

Sonographie (Ultraschall)

Der Ultraschall (General Electric Logiq S7) wird in der Nuklearmedizin im Wesentlichen für die Schilddrüsendiagnostik eingesetzt. Über spezielle Schallköpfe ist eine sehr genaue Darstellung der Anatomie und Durchblutung der Schilddrüse und die Beziehung zu Nachbarorganen möglich. Diese Methode ist strahlungsfrei und kann so auch bei jungen Menschen bzw. Schwangeren bedenkenlos eingesetzt werden.

Selbstverständlich können auch andere Organregionen, z.B. Abdominal- und Beckenorgane, Gefäße, Lymphknotenregionen etc. dargestellt werden.

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